Einsatzdetails:

Ein­satz­mel­dung: FW Sax Brand Scheune*
Alarm­stu­fe: Alst. 2
Alar­miert über: Kant. Not­ruf­zen­tra­le 118

Ein­satz­art: Brand
Datum/Zeit: 11. Juli 2026, 12:51 Uhr 
Ein­satz­ort: Sax 
Fahr­zeu­ge: Kom­man­do­wa­gen, Mann­schafts­trans­por­ter, Mate­ri­al­trans­por­ter, Rüst­wa­gen, Schlauch­aus­le­ger, Tanklöschfahrzeug
Wei­te­re Kräf­te: FW Gams, FW Grabs, FW Wer­den­berg-Süd, Kran­un­ter­neh­men, Poli­zei, SAK, Sanität 

Einsatzbericht:

Am Sams­tag (11.07.2026) ist eine Scheu­ne in Brand gera­ten. Die Feu­er­wehr konn­te das Feu­er löschen. Anwoh­ner und Tie­re sind durch den Brand nicht ver­letzt worden.

Kurz nach 12:45 Uhr hat die Not­ruf- und Ein­satz­leit­zen­tra­le St.Gallen meh­re­re Anru­fe von Dritt­per­so­nen erhal­ten, dass eine Scheu­ne an der Gmei­ne­wis bren­ne. Als die Ein­satz­kräf­te vor Ort ein­tra­fen, stand das Fut­ter­mit­tel­la­ger der Scheu­ne in Brand. Dank einer Brand­schutz­wand griff das Feu­er nicht auf den Kuh­stall über. Die zustän­di­ge Feu­er­wehr konn­te das Feu­er rasch unter Kon­trol­le brin­gen und anschlies­send löschen. Zur Bekämp­fung von Glut­nes­tern muss­ten die Brand­schutz­wand und das angren­zen­de Dach geöff­net wer­den. Wäh­rend der Lösch­ar­bei­ten zeig­te sich die der­zeit vor­herr­schen­de Was­ser­knapp­heit als her­aus­for­dernd, konn­te jedoch mit dem Bezug von wei­ter ent­fern­ten Was­ser­re­ser­ven gelöst wer­den. Anwoh­ner und Tie­re wur­den nicht verletzt.

Die wet­ter­be­dingt hohen Tem­pe­ra­tu­ren bean­spruch­te alle Ein­satz­kräf­te zusätz­lich. In die­sem Zusam­men­hang muss­te ein Feu­er­wehr­mann auf­grund einer Kreis­lauf­schwä­che im Spi­tal medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den. Die eva­ku­ier­ten Kühe und Käl­ber konn­ten bei benach­bar­ten Land­wirt­schafts­be­trie­ben zum Schutz vor der Son­ne unter­ge­bracht wer­den. Der am Gebäu­de ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf mehr als hun­dert­tau­send Fran­ken geschätzt.

Nebst der zustän­di­gen Orts­feu­er­wehr und wei­te­ren Kräf­ten aus der Umge­bung, mit 56 Ange­hö­ri­gen, stan­den die Kan­tons­po­li­zei St.Gallen mit meh­re­ren Patrouil­len und Fach­spe­zia­lis­ten, der Ret­tungs­dienst und ein Mit­ar­bei­ter der Gebäu­de­ver­si­che­rung St.Gallen im Ein­satz. Die Brand­ur­sa­che wird der­zeit noch abge­klärt. Die Staats­an­walt­schaft St.Gallen hat das Kom­pe­tenz­zen­trum Foren­sik der Kan­tons­po­li­zei St.Gallen mit der Brand­ur­sa­chen­er­mitt­lung beauftragt.

(Bericht Kapo SG)


*Genau­er Ein­satz­ort aus Daten­schutz­grün­den mög­li­cher­wei­se anonymisiert.