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Bericht Kan­ton St.Gallen:

Die Wald­brand­ge­fahr spitzt sich wegen anhal­ten­der Tro­cken­heit und sehr hohen Tem­pe­ra­tu­ren wei­ter zu. Mit einer Aus­nah­me gilt seit ges­tern Don­ners­tag im gan­zen Kan­ton St.Gallen die Wald­brand­ge­fah­ren­stu­fe 4 («gros­se Gefahr»). Der Kan­ton emp­fiehlt in die­sen Gebie­ten, auf Feu­er im Frei­en zu ver­zich­ten – auch auf öffent­li­chen Feuerplätzen.

Die andau­ern­de Hit­ze und die tro­cke­nen Bedin­gun­gen haben die Wald­brand­ge­fahr in wei­ten Tei­len des Kan­tons St.Gallen in den ver­gan­ge­nen Tagen wei­ter ver­grös­sert. Vor die­sem Hin­ter­grund hat der Kan­ton die Gefah­ren­stu­fe in einem Gross­teil des Kan­tons auf 4 erhöht. Das heisst kon­kret: Bren­nen­de Streich­höl­zer, Fun­ken­flug eines Feu­ers und Blitz­ein­schlä­ge kön­nen sehr leicht ein Feu­er ent­fa­chen. Die Aus­brei­tungs­ge­schwin­dig­keit im Wald ist sehr gross, even­tu­el­le Lösch­ar­bei­ten wären schwie­rig und aufwendig.

Aus die­sem Grund emp­fiehlt der Kan­ton, in die­sen Gebie­ten kei­ne Feu­er im Frei­en zu machen – auch nicht auf öffent­li­chen Feu­er­plät­zen. Auf pri­va­ten Feu­er­plät­zen soll nur gefeu­ert wer­den, wenn es nicht win­det. Aus­ser­dem gilt es, das Feu­er immer zu beob­ach­ten und einen all­fäl­li­gen Fun­ken­wurf sofort zu löschen.

In den Gemein­den der Wald­re­gi­on 1 (Forst­re­vie­re Wil, Kirch­berg, Uzwil, Fla­wil, Ober­bü­ren, Gos­sau, Tan­nen­berg, St.Gallen und Ror­schach – Sit­ter) bleibt die Gefah­ren­stu­fe vor­erst bei 3 («erheb­li­che Gefahr»).

Enger Aus­tausch mit den Gemeinden

Der Kan­ton St.Gallen steht in engem Aus­tausch mit den Gemein­den. Die­se kön­nen – basie­rend auf den Gege­ben­hei­ten vor Ort und unab­hän­gig von der Gefah­ren­stu­fe – ein loka­les Feu­er­ver­bot erlas­sen. Die Bevöl­ke­rung wird gebe­ten, sich über die aktu­ell gel­ten­den Rege­lun­gen bei ihrer Gemein­de zu informieren.

 

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